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Schadstoffe, die nicht mehr schaden

Projekt Ludwig-Hoffmann-Park, Zepernicker Str. in Buch, Auftraggeber COMBAG-Projekt Buch GmbH, (2009)
Grundstücksgröße rund90.000 m²
Gebäudeanzahl rund 30
Unterirdische Gänge mit Medien-Leitungen ca. 5 km
Das ehemals mit ca. 30 Krankenstationen bestandene Gelände war zwischen 1904 und 1909 erbaut worden. Die Gebäude waren weitgehend mit unterirdischen Gängen verbunden(für Heizung, Wasser, Strom, Gas, etc.) Durch gewaltsame Einbrüche, weiter durch undichte Dächer und Fenster sowie durch Leckagen in den Kellern waren zahlreiche Feuchteschäden mit Schimmelbefall entstanden.
In den Gebäuden waren die zeitgemäß typischen Schadstoffe zu finden:  An markanten Positionen wurden Proben entnommen und analysiert. Da die Gebäude in einer zeitlichen Kurzperiode entstanden waren, konnte über die begangenen und sich charakteristisch unterscheidenden Gebäude eine Hochrechnung der Schadstoffe über Art und Menge der einzelnenen Schadstoffe im Hinblick auf deren Gesamtmenge durchgeführt werden.
Im Gutachten wurden die Sanierungs- und Entsorgungsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert und die dafür aufzuwendenden Kosten sorgfältig kalkuliert.
Die mit den Behörden abgestimmten Bodenuntersuchungen ergaben, dass das Grundstück im Altlastkataster der Stadt Berlin gestrichen werden konnte und isofern mit dem originären Marktwert zu Buche stand.
Besonderheiten: Als besondere Herausforderung ergaben sich die Identifizierung der in unterirdischen Gängen verwendeten unterschiedlichen Isolierstoffe, des Weiteren die Ursachen zu finden für die weit verbreiteten Feuchteschäden und schließlich die Identifizierung der unterschied-lichen Bodenbeläge.

Projekt Ludwig-Hoffmann-Quartier, Wiltbergstr. in Buch, Auftraggeber: LHQ-Projektentwicklungsges. mbH (2012)
Grundstücksgröße ca.240.000 m²
Gebäudeanzahl rund 70
Unterirdische Gänge ca. 2,5 km
Bei diesem Projekt handelte es sich um einen ehemaligen Krankenhauskomplex mit Privatwohnungen, Garagen, Parkplätzen, Strahlenbehandlungszentrum, Leichenhaus, Werkstätten, mobilen Heizungsanlagen, Gewächshäusern. Die Gebäude stammten aus den 30iger und 70iger Jahren. Nach der Wende war die Charité angesiedelt. Für das zu erstellende Schadstoffkataster wurden 40 Gebäude bzw. ca. 4.000 Räume begangen.
 Über eine sorgfältige Fotodokumentation wurden in jedem Gebäude charkteristische Örtlichkeiten festgehalten. Es wurden rund 40 Proben gezogen und analysiert. Als Sanierungsaufwand wurden - abzüglich der SODA-Kosten- rund 900.000 kalkuliert.
Die Untersuchung des Grundstücks hinsichtlich Altlasten ergab die Streichung im Bodenbelastungs-kataster der Stadt Berlin.
Besonderheiten: Als besondere Herausforderuing ergaben sich die Identifizierung der unterschiedlichen Auslegwaren, die dabei verwendeten Kleber, des Weiteren die Isoliermaterialien unter den Fußbodenbelägen in Küchen und Sanitärräumen, das Aufspüren von Asbestverwendungen (z. B. unter Fensterbrettern und schließlich die Untersuchung und Kategorisierung der diversen Holzschutzmittel in den Fensterrahmen.

 

Projekt BEK Exellent, Axel-Springer-Str., Auftraggeber Barmer Ersatzkasse, (2013)

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